COVID-19

Die aktuelle Lage von COVID-19 hat Einfluß auf das CJD-Modellprojekt. Wir verfolgen aktuelle Ausssagen zur Entwicklung der Kita-Öffnungen.

Kinderbetreuung

Vereinbarung über die weitere schrittweise Öffnung der Kitas

13.05.2020  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Landesregierung hat in Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden, den Einrichtungsträgern und den Gewerkschaften die Umsetzung des MV-Plans 2.0 im Bereich der Kindertagesförderung konkretisiert.

11.05.2020: Um die schwierige Situation von Familien mit Kindern zu erleichtern, kann vom 11. Mai an eine erweiterte Notbetreuung in allen Bundesländern eingeführt werden. Dazu gehören unter anderem Kinder mit besonderem pädagogischen oder Sprachförderbedarf, Kinder die in beengten Wohnverhältnissen leben – etwa wenn ein eigenes Kinderzimmer fehlt – sowie Kinder, die am Übergang zur Vorschule oder Schule stehen. Die Einzelheiten sollen die Länder regeln. Diese weiten die Notbetreuung bereits schrittweise aus und haben auch bereits weitere Pläne angekündigt. 

Chritian Drosten macht in Folge 38 seines Podcasts Aussagen zu Kitas.

Virologe Christian Drosten, aus Folge 38

Stand der Corona-Krise: Mittwoch, 06. Mai 2020 Pressekonferenz: Wie sieht das weitere Vorgehen in der Corona-Krise aus? Die Pressekonferenz von Kanzlerin Merkel, Bayerns Ministerpräsident Söder und Hamburgs Bürgermeister Tschentscher.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher
Angela Merkel, Audio, Die Bundeskanzlerin hat eine Videokonferenz mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder durchgeführt und erneut wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie besprochen.

Die Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums lautet:
Veröffentlicht am 28.04.2020

Beschluss von JFMK und BMFSFJ empfiehlt behutsamen und stufenweisen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung

Die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) hat gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium unter Federführung der Länder Nordrhein-Westfalen und Hamburg über mögliche Optionen eines schrittweisen Wiedereinstiegs in den Normalbetrieb der Kindertagesbetreuung beraten und einen Beschluss dazu gefasst. Die für Kinder- und Jugendhilfe zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder und des Bundes empfehlen, in den kommenden Wochen und Monaten aus bildungs- und entwicklungspsychologischen Gründen einen behutsamen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung in vier Phasen zu ermöglichen.

Die fachliche Grundlage für den Beschluss hatte zuvor die in der JFMK für Kindertagesbetreuung zuständige Arbeitsgruppe Kita unter Einbeziehung wissenschaftlicher Expertise aus den Bereichen Kindheitspädagogik und Hygiene erarbeitet. Der Beschluss der JFMK und des Bundesfamilienministeriums wird in die Beratung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 30. April einfließen. Oberstes Ziel ist unverändert, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen, um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Dennoch müssen die Belange der Kinder, gerade der Kleinkinder, und die Bedarfe der Eltern stärker berücksichtigt werden.

Die Jugend- und Familienminister sind sich einig, dass die gegenwärtigen Beschränkungen einen schweren Einschnitt für die Kinder darstellen. Sie haben daher beschlossen, dass die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege in den Ländern behutsam und stufenweise und unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation vor Ort in den folgenden vier Phasen wieder geöffnet werden sollen: von der aktuell bestehenden Notbetreuung (1), über eine erweiterte Notbetreuung (2), einen eingeschränkten Regelbetrieb (3) bis zurück zum vollständigen Regelbetrieb (4).